Aasiaat ist nach Sisimiut der nächste Stopp auf der Reise durch Grönland, ist eine Stadt im gleichnamigen Distrikt Aasiaat in der Kommune Qeqertalik mit nicht ganz dreitausend Einwohnern und liegt an der Südküste der Diskobucht.  
Am frühen Morgen des 13. August 2025 Ankunft im Hafen von Aasiaat, nicht an der Pier, sondern auf Reede aufgrund eines Versorgungsschiffes. Versorgungsschiffe haben immer Vorrang in Grönland. Mit dem Tenderboot geht es dann an Land. 
Es ist noch früh am Morgen, noch etwas frisch und der Himmel ist bewölkt. 
Es geht zu Fuß entlang des Hafens von Aasiaat. In diesem Ort war ich bislang noch nicht gewesen, d.h. ein neuer Ort zum Entdecken!
Viele kleine Boote im Hafen von Aasiaat. Aasiaat bedeutet in der grönländischen Sprache wörtlich "Spinnen", warum auch immer.
Spaziergang auf dem Hafengelände von Aasiaat, vorbei an der dortigen Werft.
Ein Boot in der Werft im Hafen.
Container im Hafen von Aasiaat
Am Hotel am Ende des Hafens von Aasiaat liegt am Eingang ein Walskelett.   
Das Walskelett in voller Größe.   
Von dort aus geht es weiter durch den kleinen Ort. 
Wohnen mit Aussicht aufs Meer und Hunde.
Also die Aussicht schön! 
Gut getarnter Vogel auf dem Weg durch den Ort entdeckt.
Der Ort ist leicht am Hang gelegen; Aussicht von oben. Aasiaat ist mit rund 2900 Einwohnern die fünfgrößte Stadt Grönlands
Die Sonne kommt heraus! Von hier oben ist gut die Werft zu erkennen. 
Morgens ist es meistens noch bewölkt, doch im Laufe des Vormittags reißt der Himmel auf und es wird sonnig.
Blick auf den Transit- und Umschlagshafen für Nordgrönland
Weiter geht es durch den Ort, wieder runter Richtung Hafen. Den dunkelbraunen fast schwarzen Polarfuchs, der hier über die Straße lief, hab ich leider nicht vor die Linse bekommen. Der war viel zu schnell weg; schade.
Skulpur im Ort. Dahinter typische Holztreppen, die zu den Häusern führen und oberirdische Leitungen. Alle Treppen, die direkt zum Hauseingang eines Hauses führen sind privat, d.h. dürfen nicht betreten werden. Leitungen verlaufen hier oberirdisch wegen des Permafrostbodens. 
Alte Kolonialhäuser nahe des Hafens. 
Hier befindet sich auch das Museum des Ortes. So ziemlich jeder Ort auf Grönland, egal wie klein, hat ein Museum. Tradition wird großgeschrieben. 
Und wenn es nur zwei Räume sind. Den Grönländern ist ihre Geschichte sehr wichtig und die wird gezeigt.
Dänische Kanonen vor dem Museum. 
Foto vor den Kanonen. Man beachte: in dem Garten blüht es wunderschön.
Die Kirche von Aasiaat hingegen ist neu. Sie wurde erst 1964 eingeweiht.
Vor dem alten Torfhaus, dass Teil des Museums ist. Es ist ein traditionelles grönländisches Sodenhaus. Wir waren auch drin, hatten fürs Museum Eintritt bezahlt.
Ein Denkmal. 
Ein weiteres Denkmal im Ort, ein Anker, der an die Opfer des Meeres erinnern soll. 
Eisbärmotiv an der Hauswand; drüber sieht man das Versammlungshaus.
Das Versammlungshaus des Ortes auf einem Hügel. 
Ein paar Wildgänse in der Ferne. 
Typisches Ortsbild für grönländische Städte.
Holzbrücke zum Wohngebiet.
Der Grill hat wohl seine guten Zeiten schon hinter sich ;)
Auch hier blüht es im Sommer.
Eine alte Walfangharpune neben den alten Kolonialhäusern nahe des Hafens.
Foto von einem Container im Hafen bevor es mit dem Tenderboot zurück zum Schiff geht. Der letzte Tender fährt kurz vor Mittag zurück.