Nach der nächtlichen Durchfahrung des langen Kangerlussuaq Fjords (oder auch "Der großer Fjord“; dänisch Søndre Strømfjord) bis zum offenen Meer und anschließender Weiterfahrt entlang der grönländischen Küste in Richtung Norden wird am nächsten Tag früh morgens der Ort Sisimiut erreicht. Sisimiut ist die zweitgrößte Stadt Grönlands nach der Hauptstadt Nuuk. Morgens geht es gleich nach Anlegen an der Pier zur ersten Erkundungstour durch den Ort und darüber hinaus.
Nach 156 Seemeilen bzw. 289 Kilometern von Kangerlussuaq
nach Sisimiut
morgens Ankunft vor Sisimiut am 12. August 2025.
Das Schiff befindet sich kurz vor dem Anlegen am Pier in Sisimiut. Noch ist der Himmel bewölkt, die Sonne traut sich noch nicht so ganz raus.
Es hat etwas geregnet, morgens kurz vor acht. Das Schiff legt gleich an.
Anlegen an der Pier in Sisimiut.
Nun geht's runter vom Schiff, direkt nach dem Frühstück. Der erste Erkundungsrundgang kann beginnen. In Sisimiut
war ich letztes Jahr schon, doch es gibt noch vieles zu entdecken in dem hübschen Ort und seiner schönen Umgebung.
Es geht am Fischerhafen von Sisimiut
vorbei.
Ganz schön voll ist es im alten Fischerhafen; der Ort lebt natürlich hauptsächlich vom Fischfang.
Gegenüber des alten Kolonialviertels an der Felswand ein eingeritzter Wal ...
... und daneben ein Eisbär.
Hinter dem mit Gras bewachsenen Hügel und der kleinen hübschen Skulptur im Vordergrund, direkt an der Hauptstraße des Ortes, liegt die alte blaue Berthel-Kirche
von Sisimiut,
im
Kolonialviertel.
Das alte Kolonialviertel
...
... und auf dem Hügel - nicht zu übersehen - die rote Kirche mit grünem Dach.
Die Kirche nochmal in voller Ansicht. Sie wurde 1926 erbaut, ist die Hauptkirche von Sisimiut.
Hinter den Lebensmitteländen, kleineren Läden und Cafés kommt man dann zu mehreren großen Wohnblocken mit schönen Motiven drauf.
Schneehasen und Polarfuchs, ...
... und in unterschiedlichen Farben angemalt.
So wohnt man dann wohl in Grönland; mit Jagdtrophäe auf dem Balkongeländer.
Dahinter kommt man dann zu den Hundeplätzen; hier einer der ersten von vielen Schittenhunde hinter dem Ort ...
... und die ersten Welpen, die ziemlich zutraulich und neugierig sind.
Streicheln sollte man sie nicht, denn für die Grönländer sind sie Arbeitstiere. Aber sie sind echt süß und sehr zutraulich.
Blick auf Sisimiut von einem Hügel aus bevor es ins Hinterland geht. Der Welpe liegt daneben als würde er einfach ins Bild gehören.
Der Ort Sisimiut
ist auch End- oder Anfangspunkt des in der Trekkingszene bekannten Arctic Circle Trails. Dieser führt nach Kangerlussuaq.
Nun geht es durch karge Tundralandschaft. Bäume gibt es hier "oben" keine mehr.
Sisimiut
liegt etwa fünfzig Kilometer nördlich des Polarkreises.
Jetzt im Sommer wächst und blüht es trotz der sehr nördlichen Lage überall.
Überall wachsen Moose und Flechten; man muss einfach nur näher hinschauen.
Ein kleiner See hinter dem Ort.
Diese Blumen sieht man häufiger.
Gebirgige Landschaft rund um Sisimiut.
Auch Pilze gibt es bei näherem Hinsehen zu entdecken.
Es geht quer durch die karge Tundra; eine tolle Wanderung hinter Sisimiut.
Foto vor dem See, bevor es wieder zurück in Richtung Sisimiut
geht.
Wegeschild, vermutlich als Hinweis auf den Artic Circle Trail.
Dann geht es wieder zu den Hundeplätzen hinter dem Ort Sisimiut, die ersten freilaufenden Schlittenhundewelpen.
Ein Welpe mitten auf dem Weg.
Ganz unterschiedlich aussehnde Grönlandhunde ...
... und eine ganze Schlittenhundefamilie.
Sogar Pferde gibt's hier, eher ungewöhnlich tatsächlich.
Und schon wieder ein süßer Welpe, erst einer, dann waren es gleich mehrere.
Zurück in der Stadt; Café-Besuch.
Nochmal Spaziergang durch das alte Viertel. Hier sieht man nochmal die Berthel-Kirche, die älteste Holzkirche Grönlands, 1775 geweiht.
Vom Kolonialzentrum
aus hat man einen schönen Blick bis runter zum Hafen.
Ein hübsches rot-weißes Fischerboot im Hafen.
Natürlich gibt es im alten Kolonialviertel
auch ein Tor aus Walkieferknochen, hier von einem Grönlandwal, der nahe der Stadt tot angetrieben worden war. Auch hier wurde früher Walfang betrieben.
Einfach hübsch, die bunten Holzhäuschen.
Nach der Rundwanderung wieder zurück am alten Hafen. Jetzt geht's erstmal zum Mittagessen und kurze Pause machen zurück aufs Schiff.













































